Solaranlagen erzeugen tagsüber Strom, doch viele Haushalte verbrauchen auch nach Sonnenuntergang noch erhebliche Mengen an Energie. Ein Batteriespeichersystem kann diese Lücke schließen, indem es überschüssige Solarenergie speichert, wenn die Produktion hoch ist, und später Strom liefert, wenn keine Solarenergie mehr erzeugt wird.
Die Pytes V16 ist eine 51,2-V-LFP-Batterie, die für die Energiespeicherung in Privathaushalten und kleineren Gewerbebetrieben entwickelt wurde. Mit einer Nennkapazität von 16,07 kWh und einer maximalen Entladeleistung von bis zu 10,24 kW eignet sie sich für Solaranlagen mit Speichersystem, die die tagsüber erzeugte Solarenergie für den Verbrauch am Abend und in der Nacht nutzen möchten.

Tagsüber erzeugen Solarpaneele Strom für das Gebäude. Dieser Solarstrom wird zunächst von Verbrauchern wie Haushaltsgeräten, Beleuchtung, Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen sowie anderen elektrischen Geräten genutzt. Übersteigt die Solarstromproduktion den aktuellen Verbrauch, kann der Überschuss zum Laden der Batterie verwendet werden.
Dadurch können Solarstromerzeugung und -verbrauch zeitlich versetzt erfolgen. Anstatt die gesamte Solarenergie während der Stromproduktion der Solarmodule zu verbrauchen, hält das Speichersystem einen Teil der Energie für den späteren Gebrauch bereit.
Die V16 nutzt die LFP-Batteriechemie und hat eine Nennspannung von 51,2 V. Ihre Nennenergiekapazität von 16,07 kWh bietet eine beträchtliche Speicherkapazität für private und kleinere gewerbliche Anwendungen.
Nach Sonnenuntergang produzieren die Solarpaneele keinen Strom mehr. Die Batterie kann sich dann entladen, um angeschlossene Verbraucher zu versorgen, abhängig von der Wechselrichterkonfiguration und den Energiemanagementeinstellungen des Systems.
Bei einer typischen Solaranlage mit Speicher ist der Betriebsablauf unkompliziert:
Tagsüber: Solarpaneele erzeugen Strom → Verbraucher nutzen Solarenergie → überschüssige Solarenergie lädt den V16 auf.
Abends: Die Solarstromproduktion nimmt ab → die Batterie beginnt, gespeicherte Energie bereitzustellen.
Nachts: Die Batterie versorgt die angeschlossenen Verbraucher weiterhin gemäß der konfigurierten Betriebsstrategie des Systems und dem verfügbaren Ladezustand.
Diese Art der Energieverschiebung ist nützlich für Haushalte, die tagsüber mehr Solarstrom erzeugen, aber abends einen höheren Stromverbrauch haben.
Die Batteriekapazität bestimmt, wie viel Energie für den späteren Gebrauch gespeichert werden kann. Die V16 bietet eine Nennenergie von 16,07 kWh und stellt Installateuren damit eine größere Niedervoltbatterie als Option für Projekte zur Verfügung, bei denen eine kleinere Batterie möglicherweise nicht ausreichend Speicherkapazität bietet.
Die tatsächlich für die Verbraucher verfügbare Energiemenge hängt von Faktoren wie den Betriebsgrenzen des Systems, dem Ladezustand, dem Wirkungsgrad des Wechselrichters und dem Lastbedarf ab. Daher sollte die Dimensionierung der Batterie auf dem tatsächlichen Solarstromerzeugungs- und Stromverbrauchsprofil des Gebäudes basieren.
Die V16 unterstützt zudem einen empfohlenen Entladestrom von 150 A (7,68 kW) und einen maximalen Entladestrom von 200 A, was einer Ausgangsleistung von bis zu 10,24 kW entspricht. Dank dieser Leistung kann die Batterie leistungsstarke Haushaltsgeräte wie Klimaanlagen, Elektroherde und Warmwasserbereiter kontinuierlich mit Strom versorgen und so einen stabilen Betrieb auch während der abendlichen Spitzenzeiten gewährleisten.
Eine Solarbatterie muss nicht immer in Innenräumen installiert werden. Bei manchen Wohnhäusern und kleineren Gewerbeprojekten ist der Platz im Innenbereich begrenzt oder es muss die Ausrüstung im Freien installiert werden.
Die V16 verfügt über ein IP66-zertifiziertes Gehäuse und eine integrierte Heizmatte. Ihr spezifizierter Betriebstemperaturbereich liegt bei 0 °C bis 55 °C (32 °F bis 131 °F) für den Ladevorgang und bei -20 °C bis 55 °C (-4 °F bis 131 °F) für die Entladung. Dadurch eignet sich die Batterie für Energiespeicheranlagen im Außenbereich, bei denen die Umgebungsbedingungen berücksichtigt werden müssen.
Das integrierte Heizsystem eignet sich auch für Installationen, die niedrigeren Temperaturen ausgesetzt sind. Allerdings sollten bei der Auslegung des Gesamtsystems stets die Betriebsbedingungen und Ladeanforderungen der Batterie berücksichtigt werden.
Die Batterie muss ordnungsgemäß mit dem Wechselrichter kommunizieren, um Lade-, Entlade- und Batterieschutzfunktionen zu koordinieren.
Der V16 unterstützt RS485, CAN, WLAN und potentialfreie Kontakte und ist für die Kommunikation im geschlossenen Regelkreis mit den meisten gängigen Wechselrichtersystemen ausgelegt. Dies bietet Installateuren mehr Flexibilität bei der Integration der Batterie in ein Solar-Speicher-System.
Das Gesamtsystem muss noch auf kompatible Wechselrichtermodelle, Kommunikationsprotokolle, Batterieeinstellungen und lokale Installationsanforderungen ausgelegt werden.
Die V16 integriert mehrere Schutzkomponenten in das Batteriesystem, darunter einen Gleichstromschutzschalter und eine Vorladeschaltung. Sie enthält außerdem ein Aerosol-Feuerlöschmodul.
Diese integrierten Komponenten vereinfachen den Einbau auf der Batterieseite und reduzieren den Bedarf an zusätzlichen externen Komponenten. Die Batterie basiert auf LFP-Technologie und hat eine angegebene Lebensdauer von bis zu 8.000 Zyklen unter den spezifizierten Testbedingungen sowie eine 10-jährige Garantie.
Bei einem Haus mit einer Solaranlage auf dem Dach lässt sich die grundlegende Anwendung in drei Schritten verstehen.
1. Tagsüber Solarenergie erzeugenDie Solaranlage deckt den Strombedarf des Hauses tagsüber.
2. Überschüssige Energie speichern
Wenn die Solarstromproduktion den unmittelbaren Bedarf übersteigt, kann die verfügbare Überschussenergie über den kompatiblen Wechselrichter und das Energiemanagementsystem an den V16 geleitet werden.
3. Gespeicherte Energie nach Sonnenuntergang nutzen.
Wenn die Solarstromerzeugung nachlässt, kann die Batterie gespeicherte Energie abgeben, um den Strombedarf des Hauses zu decken.
Die genaue Laufzeit in der Nacht hängt von der gespeicherten Energiemenge, dem Lastprofil des Haushalts, dem Wirkungsgrad des Wechselrichters und den Betriebsgrenzen der Batterie ab. Eine 16,07-kWh-Batterie garantiert nicht, dass jedes Haus die gleiche Anzahl an Stunden Notstromversorgung oder Nachtstrom erhält.